Richtigstellung zum DJZ Fallenmelder Test

 

Was war schief gelaufen?

Die DJZ stellte in Ausgabe 11/2015 einige Fallenmelder vor. Dabei war leider einiges schief gelaufen. Richtigstellung DJZ Fallenmelder Fallensender Test Deutsche Jagdzeitung

Der Autor des Textes schreibt dazu:

Richtigstellung zum Fallenmelder-Test in der DJZ (11/2015)

Wir müssen darauf hinweisen, dass vom Fallenmelder TRAPMASTER im Vergleichstest (Testbeginn April) lediglich ein Prototyp im Entwicklungsstadium getestet wurde. Bis zur späteren Markteinführung des Seriengerätes im Juli wurden umfangreiche Veränderungen an dem Melder vorgenommen, im Test aber nicht berücksichtigt. In Hinsicht auf Zuverlässigkeit und Ausstattungsmerkmale wurde der Melder nochmals stark verbessert und hat sich vom Prototypen weit entfernt. Der Test ist in diesen Aspekten also nicht aussagekräftig.

Die Tests mit dem aktuellen Seriengerät laufen bereits und in einer der nächsten Ausgaben wird es zum TRAPMASTER einen gesonderten Bericht geben.

Außerdem weisen wir darauf hin, dass der Vergleichspreis in der Übersichtstabelle falsch ist. Der korrekte Vergleichspreis (Basisgerät mit interner Antenne) beträgt 179 € inklusive Akku. Somit scheint auch eine bessere Bewertung im Punkt Kosten angebracht.

Den Hersteller EPV bitten wir für die entstandenen Nachteile um Entschuldigung.

Wolfgang Robl, Autor des DJZ-Artikels

Es wurde also einer unserer diversen Prototypen lange vor Serienstart mit Seriengeräten der Wettbewerber verglichen und das wurde dann Anfang November veröffentlicht. Mir fehlten (fast) die Worte.   

Unsere Prototypen dienten bekanntlich dem Ziel, gemeinsam mit möglichst vielen Praktikern einen anwenderfreundlichen, praxistauglichen und erschwinglichen Melder zu entwickeln. Der Autor wurde uns - ohne Kenntnis einer Verbindung zur DJZ - als begeisterter, kenntnisreicher und technikaffiner Fallenjäger empfohlen, was zweifelsohne zutrifft. Dass mit dem Entwicklungsgerät viele Monate später ein Vergleichstest zur Veröffentlichung gemacht würde, war uns nicht bekannt und das hätte ich auch niemals zugelassen. Wir hätten der DJZ ohne Weiteres  gerne zwischenzeitlich ein Seriengerät zur Verfügung gestellt. 

Nichts für ungut - wo Menschen am Werk sind, passieren leider immer auch Fehler.
Thomas Brandner 

P.S.: Die Frage, wie man einen methodisch richtigen und objektiven Fallenmelder-Test durchführt, ist allerdings höchst interessant!  

Aus unserer eigenen sehr intensiven Analyse vieler Melder während der TRAPMASTER-Entwicklung (beteiligt waren mehrere Ingenieure, Software-Entwickler und teure Messtechnik im EPV-Labor) wissen wir, wie schwierig & zeitraubend solch ein Vorhaben ist und wie viel Hintergrundwissen das erfordert. 

Ohne diese Faktoren, kommt ein "Test" aber über anekdotische Einschätzungen, die Darstellung persönlicher Vorlieben bzw. einen "Erfahrungsbericht" des jeweiligen  Verfassers kaum hinaus. Belastbare Ergebnisse sind das dann nicht.

Fraglos kann eine solche Beschreibung für die Leser dennoch sehr hilfreich sein, nur sollte dann solch ein "Test" das auch stets klar betonen und nicht den Anschein eines objektiven Vergleichs erwecken.
 
Ein echter "Test" bräuchte eine transparente Testmethodik mit zuvor festgelegten und nachvollziehbaren Bewertungskriterien, alle Melder müssten jeweils zur gleichen Zeit im gleichen Netz getestet werden, die Netzqualität müsste zumindest jeweils mit erfasst werden, Sende-Verfahren (z.B. Wiederholversuche, Quittierungen, Fallback-Mechanismen, etc.) müssen untersucht werden,  Akku-/bzw. Batterielebensdauern messtechnisch erfasst werden, man müsste klare "Ziel-Szenarien" für die mechanische Installation definieren und sehr vieles mehr..
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